Mannheim: Lkw übersieht Auto auf Brücke
Es war Donnerstagmittag, kurz vor zwei Uhr, als es auf der Konrad-Adenauer-Brücke in Mannheim (Baden-Württemberg) krachte. Ein 50-jähriger Mann fuhr mit seinem Lkw von Mannheim in Richtung Ludwigshafen. Er war auf der linken der beiden Fahrspuren unterwegs.
Dann wollte der Fahrer auf die rechte Spur wechseln. Dabei übersah er einen 61-jährigen Mann in einem Citroen, der genau in diesem Moment auf der rechten Spur fuhr. Der Lkw prallte gegen den Wagen und drückte den Citroen gegen den Rand der Fahrbahn.
Obwohl es zu einer Kollision kam, blieb es ein Glücksfall: Niemand wurde bei dem Unfall verletzt. Die Autos waren jedoch so auf der Brücke stehen geblieben, dass beide Fahrspuren komplett blockiert waren. Das führte schnell zu einem Stau.
Die Polizei musste anrücken und den Verkehr regeln, bis die Fahrbahn wieder frei war. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden, den die Experten auf einen niedrigen vierstelligen Betrag schätzen.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Lkw-Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.