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Mannheim feiert 25 Jahre Naturkunde am Tümpel

Seit einem Vierteljahrhundert entdecken Grundschüler in Mannheim mit Keschern und Lupen die Welt der Wassertiere. Am 16. Juli wurde dieses Jubiläum gefeiert.

In Mannheim (Baden-Württemberg) gibt es ein Projekt, das seit 25 Jahren Grundschulkinder begeistert: das Angebot „Tümpeln“. Am Donnerstag, den 16. Juli 2026, wurde dieses Jubiläum im Stadtökologischen Zentrum gefeiert. Bei dem Fest waren unter anderem die Erste Bürgermeisterin Diana Pretzell und eine Klasse der Schönauschule dabei.

Die Schüler der 4a-Klasse zeigten gemeinsam mit ihrem Lehrer David Reeh, was sie im Wasser entdeckt haben. Mit Keschern und Lupen suchen die Kinder nach Libellenlarven, Wasserkäfer, Molchen oder Fröschen. Auch winzige Wasserflöhe und Milben werden unter die Lupe genommen. Das Ziel ist, dass die Kinder aus der dritten und vierten Klasse spielerisch lernen, wie wichtig der Schutz der Natur ist.

Das Ganze findet auf dem Gelände des AWO Kreisverbandes Mannheim statt. In den letzten 25 Jahren haben fast 12.500 Kinder an den Terminen teilgenommen. Das sind im Schnitt 500 Schüler pro Jahr. Besonders wichtig ist das Angebot für Kinder, die im Alltag kaum Kontakt zur Natur haben. Die Nachfrage ist nach wie vor riesig: Für das Jahr 2026 haben sich bereits 67 Schulen für 27 verschiedene Termine angemeldet.

Organisiert wird das Projekt von jungen Leuten, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) bei der Stadt Mannheim absolvieren. Für sie ist die Arbeit mit den Kindern ein wichtiger Teil ihrer Ausbildung in der Umweltpädagogik.

Die Stadt möchte das Angebot auch in Zukunft beibehalten. Es passt in die neue Strategie der Stadt, die biologische Vielfalt in Mannheim zu erhalten und die Folgen des Klimawandels besser abzufangen. Kleine Gewässer wie Tümpel helfen dabei, die Stadt zu kühlen und Lebensräume für Tiere zu schaffen.

Quelle: Mannheim – zur Originalmeldung

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