Mann und Hund bei Zugunfall in Coesfeld gestorben
Es geschah am Dienstagabend gegen 20 Uhr in der Bauerschaft Poppenbeck in Coesfeld (Kreis Coesfeld, Nordrhein-Westfalen). Ein 79-jähriger Mann aus Havixbeck wollte mit seinem Hund einen Bahnübergang überqueren. Dieser Übergang war nicht mit Schranken gesichert.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei bemerkte der Mann den herannahenden Zug nicht. Er reagierte nicht auf die Signale der Bahn, woraufhin es zu dem schweren Zusammenstoß kam. Der Mann und sein Hund starben noch an der Stelle des Unfalls.
Die Fahrgäste im Zug waren nicht verletzt und brauchten keine psychologische Betreuung. Wegen der Spurensicherung und der Aufräumarbeiten blieb der Zugverkehr jedoch lange Zeit stehen. Die Bahnstrecke war insgesamt rund vier Stunden lang gesperrt.
Um den Unfall genau zu untersuchen, kam ein spezielles Unfallaufnahmeteam aus Münster zum Einsatz. Die Experten sicherten die Spuren am Gleis und am Übergang.
Die Ermittlungen dauern an. Ob es technische Gründe für das Unglück gab oder andere Faktoren eine Rolle spielten, klärt nun die Polizei.