Manching: 1.000 Euro für die örtliche Bibliothek
Die Bibliothek in Manching (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, Bayern) hat eine besondere Auszeichnung erhalten. Die Bayernwerk Netz GmbH hat der Bücherei das sogenannte „Lesezeichen“ verliehen. Damit ist eine Geldspende in Höhe von 1.000 Euro verbunden.
Bei der Übergabe waren Bürgermeister Klaus Neumayr, die Bibliotheksleiterin Maria Freihart und Josef Bestle vom Bayernwerk dabei. Bestle erklärte, dass das Unternehmen jedes Jahr 50 öffentliche Büchereien in Bayern mit jeweils 1.000 Euro unterstützt. In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto „LeseOrte. die stark machen“. Es geht darum, dass vor allem Kinder und Jugendliche einen guten Zugang zu Bildung haben und lernen, kritisch mit Medien umzugehen.
Die Bibliotheksleitung Maria Freihart freut sich über die Summe. Sie sagte, dass es bereits erste Ideen gebe, welche neuen Bücher und Medien angeschafft werden sollen, um das Angebot für die Leser attraktiver zu machen. Auch Bürgermeister Neumayr sieht in der Spende eine Anerkennung für die harte Arbeit des Bücherei-Teams, von der alle Generationen im Ort profitieren.
Das Bayernwerk fördert das Lesen in Bayern insgesamt mit drei verschiedenen Projekten. Neben den „Lesezeichen“ gibt es den Kinderbibliothekspreis und den Paul Maar-Preis für Nachwuchsautoren. Insgesamt gibt das Energieunternehmen jährlich 77.500 Euro für die Leseförderung aus.
Interessiert sind andere Bibliotheken? Bewerben können sich öffentliche Büchereien in Orten mit bis zu 100.000 Einwohnern. Die nächste Bewerbungsphase startet Anfang 2027. Wer dieses Jahr gewonnen hat, darf sich erst wieder ab 2030 bewerben, damit auch andere eine Chance auf die Förderung haben. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Bayernwerks unter www.bayernwerk.de/leseförderung.
Quelle: Manching – zur Originalmeldung