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Mainz: LKA warnt vor Tierquälerei und Vernachlässigung

Das Landeskriminalamt in Mainz ruft Zeugen dazu auf, Tierquälerei zu melden. Es geht dabei nicht nur um Gewalt, sondern auch um schlechte Haltung.

Die meisten Tierbesitzer kümmern sich gut um ihre Vierbeiner. Doch das Landeskriminalamt in Mainz (Rheinland-Pfalz) stellt fest, dass es immer wieder Fälle von Tierquälerei gibt. Dabei geht es nicht nur darum, dass jemand einem Tier absichtlich wehtut. Oft ist es das Gegenteil: Menschen lassen ihre Tiere einfach im Stich.

Das passiert zum Beispiel, wenn Tiere in Wohnungen, Häusern oder Ställen zurückgelassen werden. Manche bekommen nicht genug zu fressen oder werden nicht zum Tierarzt gebracht, obwohl sie schwer krank sind. In schlimmen Fällen werden kranke Tiere sogar einfach ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen.

Wer ein Tier hält oder betreut, ist gesetzlich dazu verpflichtet, für das Wohl des Tieres zu sorgen. Wer das nicht tut und dem Tier dadurch große Schmerzen oder Leiden zufügt, muss mit harten Strafen rechnen. Das Gesetz sieht hier Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldstrafen vor. Wenn es sich um eine Ordnungswidrigkeit handelt, können Bußgelder von bis zu 25.000 Euro fällig werden. Zudem können die Behörden Betreuungs- oder Haltungsverbote aussprechen.

Das LKA rät deshalb jedem, der über ein neues Haustier nachdenkt, vorher genau hinzuschauen. Man muss sich ehrlich fragen, ob man die Zeit und das Geld für die Pflege und mögliche Tierarztkosten dauerhaft aufbringen kann. Tiere können sich schließlich nicht selbst helfen.

Wer beobachtet, dass ein Tier vernachlässigt oder gequält wird, soll sich an das zuständige Veterinäramt wenden. In akuten Notfällen, in denen es schnell gehen muss, soll direkt die Polizei gerufen werden.

Quelle: Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz – zur Originalmeldung

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