Mainz: Feuerwehr testet Notstromversorgung an mehreren Standorten
Am Samstag, den 22. August 2026, gibt es in Mainz (Rheinland-Pfalz) eine große technische Übung. Zwischen 9 und 12 Uhr testen die Feuerwehr und der medizinische Katastrophenschutz, ob ihre wichtigen Standorte auch ohne Strom aus dem Netz funktionieren.
Die Einsatzkräfte trennen die Gebäude der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren sowie die Stationen des Katastrophenschutzes absichtlich vom öffentlichen Stromnetz. Dann müssen die Notstromaggregate übernehmen. Die Retter prüfen dabei, ob die Heizung, die Wärmeversorgung und vor allem die Kommunikationstechnik zuverlässig laufen. Außerdem wird getestet, wie eine mobile Warmlufterzeugung in Betrieb genommen wird.
Wer in der Nähe der Standorte wohnt, wird den Lärm der Aggregate vermutlich deutlich hören. Die Feuerwehr betont jedoch, dass die Motorengeräusche zur Übung gehören. Es handelt sich nicht um einen echten Notfall.
In den letzten Jahren wurde viel Geld in die Technik investiert, um die Standorte sicherer zu machen. Jetzt soll zum ersten Mal in diesem großen Rahmen geprüft werden, ob alle Systeme gleichzeitig und unter realistischen Bedingungen klappen. Auch die Sondereinheit für Logistik und Transport ist eingebunden, um Material- und Versorgungsaufträge zu testen.
Ein wichtiges Ziel der Übung ist es, Schwachstellen zu finden und diese zu dokumentieren, damit man sie später verbessern kann. Trotz der Tests läuft der normale Dienst- und Einsatzbetrieb der Feuerwehr ganz normal weiter. Die Feuerwehr bittet die Anwohner um Verständnis für den Lärm am Vormittag.