Mainleus sucht abgestorbene Streuobstbäume aus Pflanzaktion
Im Jahr 2025 wurden in Mainleus (Landkreis Kulmbach, Bayern) viele Obstbäume an die Bürger verteilt und in die Erde gesetzt. Doch nicht jeder Baum ist gut angewachsen. Einige sind trotz Pflege eingegangen und abgestorben.
Da das Projekt über das Amt für Ländliche Entwicklung gefördert wurde, muss die Gemeinde die Verluste genau dokumentieren. Deshalb werden nun alle Teilnehmer der Aktion gebeten, abgestorbene Bäume bis zum 14. August 2026 zu melden. Die Informationen können per E-Mail an [email protected] oder direkt im Rathaus abgegeben werden.
Damit die Meldung akzeptiert wird, müssen bestimmte Daten mitgeliefert werden. Die Gemeinde möchte wissen, welche Obstsorte betroffen ist und wie viele Bäume eingegangen sind. Zudem ist die genaue Angabe des Standorts mit Flurnummer und Gemarkung wichtig. Zur Dokumentation muss zudem ein Foto des abgestorbenen Baumes beigefügt werden.
Wer einen Ersatz für den verlorenen Baum möchte, hat zwei Möglichkeiten. Erstens kann ein neuer Baum über die aktuelle Bestellung angefordert werden. Hierbei gelten die bekannten Förderbedingungen und es muss genug Platz vorhanden sein – als Faustregel gelten etwa 100 Quadratmeter pro Baum.
Zweitens gibt es ein Angebot der Baumschule Schmitt. Diese spendet insgesamt 250 Apfel-, Birnen- und Kirschbäume als Ausgleich für die Verluste von 2025. Diese Spendenbäume werden vorrangig an die Teilnehmer der Aktion 2025 vergeben. Da sie nicht gefördert werden, gibt es bei diesen Bäumen keine Vorgaben zum Standort. Wer Interesse hat, sollte dies direkt mit der Meldung des abgestorbenen Baumes mitteilen. Die Anzahl der Ersatzbäume darf nicht höher sein als die Anzahl der gemeldeten Verluste. Falls mehr Menschen Interesse haben als Bäume da sind, legt die Gemeinde einen fairen Verteilerschlüssel fest.
Quelle: Mainleus – zur Originalmeldung