Märkischer Kreis will Pflege und Gesundheit besser vernetzen
Am 21. Juli 2026 kam es im Märkischen Kreis (Nordrhein-Westfalen) zu einem sogenannten Impulsfrühstück. In der neuen Stadtbibliothek in Menden trafen sich etwa 80 Menschen, die im Pflegesektor, in der Gesundheitsversorgung oder in der Kommunalverwaltung arbeiten. Auch Leute aus der Demenzbetreuung sowie von Hospizen und der Palliativarbeit waren dabei.
Das Ziel des Treffens war der Austausch von Erfahrungen. Die Teilnehmer diskutierten darüber, wie man Netzwerke aufbaut, um die Pflege und Gesundheit in der Region zukunftsfähig zu machen. Wenn man Ideen gemeinsam entwickelt und Ressourcen bündelt, lassen sich die Versorgungsstrukturen nachhaltiger verbessern.
Ein praktisches Beispiel für eine solche Zusammenarbeit zeigten Meryem Yilmaz von der Gemeinde Herscheid und Katja Gerecht aus der Stadt Plettenberg. Die beiden stellten das Pflege- und Gesundheitsnetzwerk Plettenberg-Herscheid vor. Sie berichteten von Projekten, die bereits funktionieren, und gaben Tipps, wie man solche Netzwerke aufbaut. Das Thema stieß auf großes Interesse und führte zu einer lebhaften Diskussion unter den Anwesenden.
Nach den Vorträgen knüpften die Teilnehmer erste Kontakte und schmiedeten Pläne für neue Kooperationen. Der Märkische Kreis unterstützt diesen Prozess aktiv und bietet Hilfe beim Aufbau solcher Netzwerke an.
Wer Interesse an einer Zusammenarbeit hat, kann sich an die Pflege- und Gesundheitsplanung des Märkischen Kreises wenden. Erreichbar ist die Stelle per E-Mail unter [email protected].