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Märkischer Kreis: Viele Blitzer-Fälle bei Großkontrolle

Die Polizei hat am Wochenende an neun Stellen im Kreisgebiet die Geschwindigkeit gemessen. Über 200 Fahrer waren zu schnell unterwegs.

Die Polizei im Märkischen Kreis (Nordrhein-Westfalen) hat vom 14. bis 16. August ein großes Radarkontroll-Wochenende hinter sich. An neun verschiedenen Messstellen passierten insgesamt rund 2300 Fahrzeuge die Blitzer. Die Bilanz der Beamten fällt deutlich aus: Es wurden 187 Verwarngelder geschrieben und 27 Ordnungswidrigkeiten angezeigt. Ein Autofahrer muss sogar mit einem Fahrverbot rechnen.

Schon am Freitagmorgen starteten die Kontrollen in Iserlohn-Sümmern (Märkischer Kreis) auf der Rittershausstraße. Zwischen 7.30 und 9.15 Uhr wurden dort 213 Autos gemessen. Elf Fahrer bekamen ein Verwarngeld, einer eine Anzeige. Ein Wagen mit MK-Kennzeichen war mit 51 km/h unterwegs, obwohl dort nur 30 km/h erlaubt sind.

Kurz darauf, zwischen 9.40 und 12.15 Uhr, ging es in Menden auf der Spessartstraße rasanter zu. Von 160 Autos hielten sich 24 nicht an das Tempolimit. Hier gab es 16 Verwarngelder und acht Anzeigen. Ein Auto mit Bonner Kennzeichen (BN) raste mit 69 km/h durch die 30er-Zone. Diesem Fahrer droht nun ein Fahrverbot.

Am Freitagnachmittag folgte ein langer Einsatz in Altena auf der Linscheidstraße. Zwischen 14.20 und 16.25 Uhr wurden 700 Fahrzeuge gemessen. Das Ergebnis war hoch: 87 Verwarngelder und sieben Anzeigen. Ein Pkw aus dem Märkischen Kreis fuhr hier mit 63 km/h durch eine 30er-Zone.

Am Abend kontrollierten die Beamten dann in Hemer-Sundwig auf der Hönnetalstraße. Bei 445 Autos gab es 13 Verwarngelder und eine Anzeige. Ein Wagen mit Offenbacher Kennzeichen (OF) fiel auf, als er außerorts mit 75 km/h bei erlaubten 50 km/h unterwegs war.

Der Samstag begann in Menden-Lendringsen am Bieberkamp. Von 7.50 bis 10.35 Uhr waren 23 von 181 Autos zu schnell. Es folgten 21 Verwarngelder und zwei Anzeigen. Ein lokaler Pkw (MK) fuhr innerorts 74 km/h statt der erlaubten 50 km/h. Später, zwischen 10.45 und 12 Uhr, wurden am Böingser Weg 30 Fahrzeuge gemessen. Sechs waren zu schnell, darunter ein MK-Wagen mit 63 km/h in einer 30er-Zone.

Am Sonntag verlagerte sich der Fokus nach Halver. Vormittags, zwischen 9.23 und 10.30 Uhr, wurden auf der B 229 in Halver-Oeckinghausen 198 Autos gemessen. Die Polizei verhängte elf Verwarngelder und fünf Anzeigen. Ein Pkw (MK) raste außerorts mit 104 km/h bei erlaubten 60 km/h.

An einer zweiten Stelle auf der B 229 in Halver-Schwenke lief es zwischen 10.52 und 11.52 Uhr ruhiger. Von 281 Autos bekamen nur vier ein Verwarngeld. Ein Wagen aus Ansbach (AN) war außerorts mit 84 km/h bei erlaubten 70 km/h unterwegs. Zum Abschluss wurden bis 13.42 Uhr auf der K 3 in Halver-Schwenke 106 Fahrzeuge gemessen. Das Ergebnis: neun Verwarngelder und zwei Anzeigen. Ein Motorradfahrer aus Mülheim an der Ruhr (MH) war hier mit 82 km/h bei erlaubten 50 km/h unterwegs.

Die Polizei betont, dass zu hohe Geschwindigkeiten oft die Ursache für Unfälle sind. Deshalb will sie die Kontrollen im Kreisgebiet konsequent fortsetzen.

Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis – zur Originalmeldung

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