Märkischer Kreis: Über 1100 Raser bei Großkontrolle erwischt
Zu hohe Geschwindigkeit führt oft zu schweren Unfällen. Deshalb hat die Polizei im Märkischen Kreis (Nordrhein-Westfalen) in der vergangenen Woche an der Aktion „Roadpol Speed“ teilgenommen. Die Beamten wollten zeigen, dass sie ein Auge auf die Raser haben.
Die Strategie war dabei vielfältig. Einige Polizisten nutzten Radarwagen, um die Geschwindigkeit zu messen. Andere Beamte waren mit Laser-Messgeräten unterwegs. So konnten sie die Fahrer, die zu schnell waren, direkt nach dem Verstoß anhalten und stoppen.
Die Zahlen aus der Kontrollwoche sind deutlich: Insgesamt wurden 1171 Fahrerinnen und Fahrer erwischt, die schneller gefahren sind, als es erlaubt war.
Die Polizei begründet den harten Kurs mit der Unfallstatistik aus dem letzten Jahr. In 208 Fällen mit Toten, Verletzten oder schweren Sachschäden war die Geschwindigkeit die Hauptursache. Besonders schlimm ist es bei Unfällen mit Schwerverletzten oder Toten. Hier lag die Geschwindigkeit mit 49 Unfällen an der Spitze der Ursachenliste.
Die Beamten machen nun aber nicht halt. Auch wenn die spezielle Kontrollwoche vorbei ist, wird die Polizei im Kreis weiterhin regelmäßig die Geschwindigkeit prüfen.
Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis – zur Originalmeldung