Märkischer Kreis: Kostenlose Führungen zum Tag des offenen Denkmals
Am Sonntag, den 13. September 2026, ist wieder Tag des offenen Denkmals. In diesem Jahr dreht sich alles um das Thema „NETZwerke: Denkmale & Infrastruktur“. Drei bekannte Orte im Märkischen Kreis (Nordrhein-Westfalen) machen mit und bieten ein besonderes Programm an. Die Museen haben an diesem Tag von 11 bis 18 Uhr geöffnet, und niemand muss Eintritt bezahlen.
Auf der Burg Altena gibt es um 13 und 15 Uhr Führungen durch den Festsaal. Normalerweise kommen dort nur Gäste des Restaurants rein. Der Saal ist bekannt für seine bemalten Wände, die wie alte Wandteppiche aussehen. Der Maler Joachim Böhmer hat den Raum 1955 so gestaltet. Man sieht dort Szenen aus dem Leben von Rittern, Bauern und Bürgern. Der Museumsführer Gerd Klimpel erklärt in seinem Vortrag, der am Denkmaltag zum ersten Mal öffentlich zu hören ist, die Details und die Mimik der Figuren.
Nur etwa 500 Meter unterhalb der Burg liegt das Deutsche Drahtmuseum. Es ist in einer alten Mädchenschule aus dem Jahr 1875 untergebracht. Auch hier starten um 13 und 15 Uhr kostenlose Rundgänge unter dem Motto „Draht verbindet die Welt“. Die Führung zeigt, wie wichtig Draht für unsere Infrastruktur ist – zum Beispiel bei Stromleitungen oder Seekabeln auf dem Meeresgrund.
Ein weiteres Angebot gibt es in Balve-Wocklum in der Luisenhütte. Das Industriemuseum ist ein Denkmal von nationaler Bedeutung, weil man dort eine Hochofenanlage sehen kann, die mit Wasserkraft und Holzkohle lief. Um 13 und 15 Uhr findet die Führung „Erlebnis Hüttenschicht“ statt. Die Teilnehmer treffen sich vor der Hüttenschänke und folgen gemeinsam der Spur des Eisens.
Für die Führungen in allen drei Museen muss man sich nicht vorher anmelden. Wer mehr wissen möchte, findet Informationen auf den Webseiten der Museen oder unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.