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Märkischer Kreis: Große Tandem-Tour sorgt für Stau

Über 50 Radfahrer kommen nächste Woche durch die Region. Weil sie als geschlossene Gruppe fahren, kann es am Dienstag und Mittwoch zu Behinderungen kommen.

Ein großer Tross aus 23 Tandems und sechs Einzelfahrern ist auf einer 700 Kilometer langen Tour von Seligenstadt aus unterwegs. Das Besondere: Auf den Tandems fahren Menschen mit und ohne Sehbehinderung gemeinsam. In der kommenden Woche führt die Strecke durch den Märkischen Kreis (Nordrhein-Westfalen).

Am Dienstag geht es los. Zwischen 11 und 12 Uhr kommt die Gruppe aus Richtung Sorpesee über die Sunderner Straße bei Langenholthausen in den Kreis. Von dort fahren sie über die Iserlohner Straße an Garbeck vorbei und über die Balver Straße nach Neuenrade auf die B 229. Dann geht es über den Höllmecker Weg und die B 236 bis nach Altena. Gegen 13 Uhr machen die Teilnehmer einen Abstecher über die Rahmedestraße nach Mühlenrahmede, wo sie etwa 90 Minuten Pause machen. Danach führt der Weg über die Lenneuferstraße zum Selvekreisel, weiter über die B 236 durch Nachrodt bis nach Letmathe. Über den Lennedamm und die Oeger Straße verlassen sie gegen 15 Uhr das Gebiet in Richtung Hagen.

Auch am Mittwoch, den 2. September, ist die Gruppe wieder in der Region. Gegen 10.30 Uhr erreichen sie Schalksmühle über die Rummenohler Straße (B 54) und biegen zur Hälverstraße ab. Um 11 Uhr ist eine Pause auf dem Tennisgelände in Carthausen geplant. Danach geht es über die B 229 nach Halver. Dort fahren sie über die Von-Vincke-Straße, den Bächerhof, die Kölner Straße, die Wipperstraße und „Am Anschlag“, bevor sie in Richtung Wipperführth aus dem Kreis fahren.

Für Autofahrer ist wichtig: Die Gruppe fährt als geschlossener Verband. Das bedeutet, dass die Kolonne nicht unterbrochen werden darf. Zudem haben sie ein besonderes Recht an Ampeln. Wenn das erste Tandem bei Grün fährt, dürfen alle anderen hinterher, auch wenn die Ampel für die anderen Autos längst auf Rot gesprungen ist. Das kann für viele Fahrer ungewohnt sein und zu Staus führen.

Die Polizei begleitet die Tour, um für Sicherheit zu sorgen. Die Einsatzleitung liegt bei der Behörde in Siegen-Wittgenstein. Die Beamten bitten alle Fahrer, genug Abstand zu halten und vorsichtig zu sein, besonders beim Überholen. Die Anweisungen der Polizisten vor Ort müssen befolgt werden.

Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis – zur Originalmeldung

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