Märkischer Kreis: Firmen öffnen Türen für Jugendliche
Viele Betriebe im Märkischen Kreis (Nordrhein-Westfalen) suchen händeringend nach Nachwuchs. Damit junge Leute Lust auf eine Ausbildung oder ein duales Studium bekommen, startet nun die nächste Runde der Aktion „Hier geht’s #weiter / ElternDays“. In der Zeit vom 2. bis zum 16. Oktober öffnen verschiedene Firmen ihre Türen.
Um die Aktion vorzubereiten, trafen sich vorab rund 15 Vertreter von Unternehmen bei der ABB AG Busch-Jaeger in Lüdenscheid. Organisiert wurde das Treffen von Dagmar Schulz von der Koordinierungsstelle „Kein Abschluss ohne Anschluss“ des Kreises. Dabei ging es vor allem um eine Frage: Wie erreicht man die Generation Z und Alpha überhaupt noch?
Experten vom Netzwerk Q erklärten den Firmen, dass klassische Methoden oft nicht mehr funktionieren. Wer Jugendliche heute überzeugen will, muss auf Augenhöhe kommunizieren. Tipps gab es zum Einsatz von Social Media, Spiel-Elementen (Gamification) und echten Einblicken in den Arbeitsalltag. Die Idee ist, dass Schnuppertage authentisch sind und nicht wie eine Werbeveranstaltung wirken. Auch die Bundesagentur für Arbeit gab Tipps zu Fördergeldern und Praktika.
Mitmachen tun Firmen aus ganz verschiedenen Bereichen. In Lüdenscheid sind unter anderem die ABB AG Busch-Jaeger, ERCO, das EV. Johanneswerk, der Wohnverbund Märkischer Kreis, die Jürgens GmbH, Kostal Kontakt Systeme, „Wir für Lüdenscheid e.V.“ und das Zentrum Jugendhilfe dabei. Aus Menden nehmen die BEGA Gantenbrink-Leuchten KG und HME Copper Germany teil. In Neuenrade macht das Drahtwerk Elisental mit und in Altena die Firma FR u. H. Lüling.
Auch in Iserlohn sind viele Betriebe dabei, darunter Kirchhoff Witte, Lobbe Umweltservice, Medice und Schlüter Systems. Abgerundet wird die Liste durch die Otto Fuchs KG aus Meinerzhagen und die Werner Turck GmbH aus Halver.
Interessierte Familien können sich ab sofort anmelden. Da die Plätze begrenzt sind, lohnt es sich, schnell zu sein. Infos gibt es unter jobnavi-mk.de/hiergehtsweiter/ oder telefonisch bei Dagmar Schulz unter 02351 966-6518.