Mähboot räumt Wasserpflanzen im Wolfsburger Allersee
Am Montag, den 27. Juli, startet im Allersee in Wolfsburg (Niedersachsen) der jährliche Einsatz eines Mähboots. Die Arbeiten werden voraussichtlich drei Wochen dauern.
Das Boot funktioniert wie eine schwimmende Mähmaschine: Es schneidet die Wasserpflanzen ab und befördert das Material über ein Förderband direkt in den eigenen Laderaum. Von dort wird das Schnittgut an das Ufer gebracht. Die Stadt lässt die Pflanzen nicht komplett verschwinden, sondern kürzt sie nur zurück. Das ist wichtig, damit der See sowohl für Badegäste als auch für Ruderregatten gut nutzbar bleibt und gleichzeitig als Lebensraum für Tiere erhalten bleibt.
Beim Abladen am Ufer gibt es eine Besonderheit: Das Schnittgut wird dort erst einmal liegen gelassen. Das hat einen Grund. Wasserinsekten und kleine Tiere, die in den Pflanzen steckten, sollen so genug Zeit haben, wieder zurück in den See zu krabbeln. Erst nach einer gewissen Wartezeit wird das Material abgeholt und entsorgt. Damit will die Stadt den Naturschutz und die Artenvielfalt unterstützen.
Wer im Allersee baden geht, muss sich keine Sorgen machen. Der Badebetrieb läuft trotz des Mähboots ganz normal weiter. Sollten doch einige Pflanzenteile als Treibgut am Sandstrand landen, kümmert sich der Geschäftsbereich Grün der Stadt Wolfsburg darum, diese wieder einzusammeln.
Quelle: Wolfsburg – zur Originalmeldung