Lutzhorn weiht neue Tafeln an Ehrenmal und Friedenslinden ein
Am 29. Juni 2025 kamen mehr als 30 Einwohner von Lutzhorn (Kreis Pinneberg, Schleswig-Holstein) zusammen. Auch eine Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr war dabei. Gemeinsam feierten sie die Einweihung von drei neuen Hinweistafeln. Diese Tafeln erklären nun die Bedeutung des Ehrenmals für die gefallenen Soldaten aus beiden Weltkriegen.
Besonders im Fokus standen dabei die sogenannten „Lutzhorner Friedenslinden“ an der Hauptstraße. Diese Allee aus 25 Linden wurde bereits im Sommer 1921 auf Beschluss der Gemeindevertretung gepflanzt. Jede Linde steht symbolisch für einen Soldaten aus Lutzhorn, der im Ersten Weltkrieg zwischen 1914 und 1918 gestorben ist. Mit dieser Anlage, die im Kreis Pinneberg einmalig ist, wird das bekannte Ehrenmal bei der Schule um ein Zeichen für den Frieden ergänzt.
Bürgermeisterin Stefanie Tietjen hielt eine kurze Rede und übergab offiziell die beiden Tafeln, die am Radweg bei Störbek stehen. Danach lud die Gemeindevertretung alle Gäste zu einer Kaffeetafel im Gemeindezentrum ein. Dort wurde erklärt, wie das Denkmal neu gestaltet wurde und welche historischen Hintergründe es gibt.
Die gartenbauliche Gestaltung der Anlage wurde von Simonem Mewes aus der Gemeindevertretung verantwortet. Bei strahlendem Sonnenschein und in frühsommerlicher Blüte zeigte sich das Ergebnis der Arbeiten. Die Umgestaltung kostete insgesamt etwa 10.000 Euro. Finanziert wurde dies durch eine Förderung der Stiftung AktivRegion Holsteiner Auenland.
Quelle: Lutzhorn – zur Originalmeldung