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Lünen feiert zehn Jahre Nähcafé im Bürgerzentrum

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Frauen aus verschiedenen Ländern treffen sich seit einem Jahrzehnt zum gemeinsamen Nähen. Am 27. August gibt es eine große Feier in Gahmen.

Seit zehn Jahren gibt es in Lünen (Kreis Unna, Nordrhein-Westfalen) das Nähcafé. Was im Jahr 2016 als Angebot für geflüchtete Frauen begann, ist heute ein Treffpunkt für alle Frauen, egal woher sie kommen oder welche Religion sie haben. Anna Merettig hatte damals auf einen Aufruf der evangelischen Kirchengemeinde Lünen-Horstmar-Preußen reagiert. Zusammen mit Gabriele Schiek und der Textilingenieurin Lydia Ten gründete sie die Gruppe, um einen Ort für Ruhe und Kreativität zu schaffen.

Die Frauen treffen sich jeden Donnerstag von 15 bis 17 Uhr im Bürgerzentrum Gahmen in der Kümperheide 2. Meistens wird genäht, aber eigentlich geht es um den Austausch und die gegenseitige Hilfe. Neben dem kreativen Gestalten werden dort auch Alltagssachen erledigt, zum Beispiel werden Hosen gekürzt oder kaputte Reißverschlüsse und Knöpfe ersetzt.

Ein besonderes Projekt sind die Herzkissen. Diese nähen die Frauen regelmäßig und schenken sie über das Brustzentrum des Marienhospitals Lünen an Krebspatientinnen.

Für viele Teilnehmerinnen war das Café ein Sprungbrett in ein neues Leben. Einige haben dort den Mut gefasst, eine Ausbildung zu starten, das Abitur zu machen oder sogar zu studieren.

Das Jubiläum wird am Donnerstag, den 27. August, gefeiert. Von 15 bis 17 Uhr laden die Organisatoren im Bürgerzentrum Gahmen zu Kaffee, Kuchen und einem internationalen Buffet ein. Dort soll gemeinsam auf die letzten zehn Jahre zurückgeblickt werden.

Quelle: Lünen – zur Originalmeldung

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