Lünen baut neues Feuerwehrhaus in Beckinghausen
In Lünen (Kreis Unna, Nordrhein-Westfalen) geht es für die Feuerwehr in Beckinghausen in eine neue Phase. Am Freitag, den 3. Juli, gab es den ersten Spatenstich an der Kreuzstraße. Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg war zusammen mit Leuten aus der Politik, der Stadtverwaltung und dem Gebäudemanagement vor Ort, um den Start des Bauprojekts zu feiern.
Das alte Gebäude stammt noch aus dem Jahr 1968. Zwar wurde es 1986 und im Jahr 2000 noch erweitert, aber mit einer Fläche von etwa 450 Quadratmetern ist es heute einfach zu klein und zu alt für die Anforderungen einer modernen Feuerwehr.
Jetzt wird das Ganze deutlich größer: Das neue Haus bekommt eine Fläche von rund 933 Quadratmetern. Es gibt eine Fahrzeughalle mit drei Plätzen. Außerdem werden moderne Umkleiden, Sanitäranlagen, Büros und Räume für Schulungen und Pausen eingebaut. Das Projekt wird vom Zentralen Gebäudemanagement Lünen und einem Architekturbüro aus Dortmund umgesetzt. Die Kosten dafür liegen bei etwa 4,2 Millionen Euro.
Auch bei der Technik wird auf moderne Standards gesetzt. Das Gebäude wird als Passivhaus gebaut, was Energie spart. Eine spezielle Lüftungsanlage soll die Wärme im Haus halten. Zudem wird die Hälfte des begrünten Dachs mit einer Photovoltaikanlage belegt. Zusammen mit einem Batteriespeicher soll die Anlage einen Teil des Stroms für das Gebäude liefern.
Aktuell wird das Gelände vorbereitet. Mitte August sollen die Arbeiten am Rohbau starten. Wenn alles nach Plan läuft, ist der Rohbau Ende des Jahres fertig. Die Feuerwehr soll das neue Haus dann im September 2027 offiziell übernehmen.
Quelle: Lünen – zur Originalmeldung