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Lünen: 130 Igel aus Auffangstation gerettet

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Die Veterinärbehörde hat eine Igel-Station in Lünen kontrolliert und die Tiere dort weggeholt. Die Zustände waren zu schlecht.

Am Freitag, den 28. August, gab es in Lünen (Kreis Unna, Nordrhein-Westfalen) einen Einsatz der Veterinärbehörde und des Ordnungsamts. Die Beamten kontrollierten eine Auffangstation für Igel. Dabei machten sie schlimme Mängel beim Tierschutz fest. Die Situation war so schlecht, dass die Behörden sofort eingreifen mussten.

Insgesamt 130 Igel wurden aus der Station geholt. Die Tiere wurden an andere Pflegestellen und Stationen übergeben, die sachkundig sind. Dort werden die Igel nun einzeln versorgt und bei Bedarf vom Tierarzt behandelt.

Die Station war den Behörden schon länger bekannt. Es gab in der Vergangenheit bereits mehrere Kontrollen. Damals wurden Mängel gefunden und der Betreiber sollte diese verbessern. Doch neue Beschwerden führten zu der aktuellen Prüfung. Dabei kam heraus, dass sich die Bedingungen nicht verbessert hatten. Im Gegenteil: Die Verhältnisse waren sogar noch schlimmer als bei den früheren Besuchen. Die Veterinäre sagten, dass man aus Tierschutzgründen nicht länger warten konnte.

Die Behörden betonten, dass sie ehrenamtliche Hilfe für Wildtiere grundsätzlich schätzen. Die Arbeit mit kranken Tieren sei anspruchsvoll. Aber die Versorgung müsse jederzeit fachgerecht sein, damit die Tiere nicht leiden.

Da Igel besonders geschützte Wildtiere sind, dürfen sie nur so lange wie nötig in menschlicher Obhut bleiben. Ziel ist es, die Tiere wieder in die Natur zu entlassen, sobald sie alleine überleben können. Die Ärzte hoffen, dass dies bei vielen der Tiere noch vor dem Winter klappt.

Zusätzlich weist der Kreis Unna darauf hin, dass es in der Zeit, in der Igel aktiv sind, ein Mähverbot für Roboter gibt. Wer wissen möchte, wie man verletzten Igeln richtig hilft, findet Informationen beim NABU oder beim Deutschen Tierschutzbund.

Quelle: Lünen – zur Originalmeldung

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