Lüneburg testet Sprühnebel gegen extreme Hitze
In Lüneburg (Niedersachsen) wird es diese Woche extrem heiß. Schon am Mittwoch klettert das Thermometer auf fast 30 Grad, und am Donnerstag, den 30. Juli, werden sogar bis zu 35 Grad erwartet.
Damit die Menschen die Hitze in der Innenstadt besser überstehen, testet die Stadtverwaltung am Donnerstag eine Sprühnebelanlage auf dem Marktplatz. Das Wasser wird dabei so stark verpresst, dass nur wenig Flüssigkeit verbraucht wird, die Luft aber spürbar abgekühlt wird. Die Stadt will nun prüfen, wie viel Wasser die Anlage wirklich braucht und ob die Passanten das Angebot gut finden.
Nach dem Testlauf am Donnerstag wird die Verwaltung auswerten, ob solche Anlagen künftig öfter bei großer Hitze eingesetzt werden sollen. Es wird dann entschieden, ob es weitere Standorte in der Stadt geben soll oder ob die Technik noch verbessert werden muss.
Zusätzlich gibt es für die Bewohner und Besucher eine digitale Karte. Dort sind kühle Orte, schattige Spielplätze, Wasserspiele und Trinkwasserspender markiert. Wer kein Smartphone nutzt, kann einen Flyer mit Tipps herunterladen. Diese Zettel werden in den nächsten Tagen auch gedruckt in der Stadt verteilt. Man findet sie dann zum Beispiel im Bürgeramt, in Apotheken, in Arztpraxen oder in den Stadtteilhäusern.
Quelle: Lüneburg – zur Originalmeldung