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Lüneburg: Neuer Schulhof an der Igelschule fertig

Copyright und Urheber siehe Lüneburg

Die Grundschule Hagen hat einen komplett neuen Außenbereich bekommen. Jetzt können die Kinder wieder auf dem gesamten Gelände spielen.

An der Igelschule in Lüneburg (Niedersachsen) ist die große Sanierung des Schulhofs beendet. Am Donnerstag, den 13. August 2026, hat Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch sich die fertige Anlage gemeinsam mit der Schulleitung angesehen. Damit ist der dritte und letzte Bauabschnitt abgeschlossen.

Im letzten Jahr wurden zuerst die Leitungen im Boden erneuert. Danach folgte die Umgestaltung der Flächen. Besonders wichtig war dabei, dass der untere Schulhof pünktlich zum neuen Schuljahr fertig wurde. Dieser Bereich war zuvor ein ganzes Jahr lang für die Kinder gesperrt.

Der neue Hof ist jetzt so gebaut, dass alle Kinder mitmachen können. Es gibt eine neue Rampe, damit Rollstuhlfahrer ohne Hilfe in die Mensa kommen. Auf einer speziellen Kunststofffläche stehen Geräte, die auch für Kinder mit Behinderungen passen. Dazu gehören ein Trampolin für Rollstühle, ein Fühltunnel und eine große Wippe, die man auch mit einem Rollator nutzen kann. Außerdem gibt es Drehkreisel, die das Gleichgewicht trainieren. Die Schüler durften selbst mitentscheiden, welche Geräte auf den Hof kommen.

Eine Besonderheit in Lüneburg ist die neue Kommunikationstafel. Das ist die erste ihrer Art in der Stadt. Auf der Tafel sind 66 Symbole abgebildet. Damit können Kinder, die nicht sprechen können oder noch nicht gut Deutsch sprechen, ihre Wünsche äußern oder Fragen stellen.

Auch an die Umwelt wurde gedacht. Ein Teil des Hofs wurde entsiegelt, damit Regenwasser besser versickern kann. Um die Bäume zu schützen, wurden sogenannte Wurzelbrücken unter die Pflastersteine gebaut. Auf dem oberen Schulhof gibt es zudem zwei neue Spielgeräte.

Der Bau dauerte etwas länger als geplant. Eigentlich sollte es direkt nach den Leitungsarbeiten Ende 2025 weitergehen. Wegen des schlechten Wetters mussten die Firmen von Ende Dezember bis Anfang März eine Pause einlegen. Zuvor wurden Regen- und Abwasserleitungen sowie ein System eingebaut, das bei starkem Regen das Wasser zurückhält und so die Stadt vor Überflutungen schützt.

Ein paar Kleinigkeiten stehen noch aus. Im Herbst 2026 werden noch Pflanzen gesetzt und der Boden an einigen Stellen geformt. Außerdem muss noch ein Container für den Hausmeister geliefert werden. Ein kleiner Bereich bleibt vorerst noch abgesperrt, weil dort ein zweiter Rettungsweg gebaut wird.

Quelle: Lüneburg – zur Originalmeldung

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