Lülsfeld: Gemeinderat beschließt Gelder für Kirche und Feuerwehr
Der Gemeinderat von Lülsfeld hat über mehrere Förderanträge entschieden. Ein wichtiger Punkt betraf die Kirchstraße. Die Kirchenstiftung möchte dort Pflasterarbeiten durchführen. Die Gesamtkosten liegen aktuell bei knapp 20.000 Euro. Der Rat bewilligte einen Zuschuss von 25 Prozent dieser Summe. Dass die Bürger die Arbeit ehrenamtlich erledigen, war für die Räte eine wichtige Bedingung.
Auch die Glockentürme in Lülsfeld und Schallfeld bekommen Geld. In Lülsfeld ist die Elektrik defekt und muss repariert werden. Dabei soll direkt ein neuer, schonenderer Antrieb eingebaut werden, damit die Technik in Zukunft weniger Schaden nimmt. In Schallfeld steht vor allem die Hauptuhr im Fokus. Für beide Projekte übernimmt die Gemeinde jeweils 25 Prozent der Kosten.
Besonders großzügig war der Rat beim Feuerwehrverein. Dieser möchte neue Tische für den Mannschaftsraum kaufen. Die Ausgaben liegen hier bei etwa 2.330 Euro. Weil die Feuerwehr eine Sonderstellung hat, übernimmt die Gemeinde in diesem Fall 50 Prozent der Kosten.
Neben den Geldern ging es um Bauvorhaben. Ein Bungalow mit Garage im Baugebiet „Am Schleifweg“ darf gebaut werden. In der Schallfelder Siedlung müssen zudem einige Bäume gefällt werden, da sie zu weit in ein Privatgrundstück ragen.
Bürgermeister Thomas Heinrichs gab zudem ein Update zu den Großprojekten. Am neuen Dorfplatz in Schallfeld wurde bereits ein Test mit einem Schulbus an der künftigen Haltestelle durchgeführt. Bald wird dort auch die Vorrichtung für den Maibaum installiert. Die Ausschreibung für den geplanten Brunnen ist fast fertig und geht bald an die Firmen.
In der Lülsfelder Kirchstraße gibt es ebenfalls einen Brunnen, bei dem im Untergrund kleinere Umbauten gemacht wurden. Insgesamt sollen die Bauarbeiten in der Kirchstraße bis November 2026 fertig sein. Die Sanierung läuft in drei Phasen von Norden nach Süden ab. Im Zuge dieser Arbeiten wird auch das Umfeld der Kirche neu gestaltet.
Zum Abschluss der Sitzung erinnerte der Bürgermeister an einen Aufruf der Fernwasserversorgung Franken: Die Menschen in der Region sollen Wasser sparen.
Quelle: Lülsfeld – zur Originalmeldung