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Lüdenscheid: 300 Fachkräfte beim zweiten Förderschultag

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Unter dem Motto „Gemeinsam stärker 2.0“ trafen sich Lehrer und Betreuer aus dem gesamten Märkischen Kreis zum fachlichen Austausch.

Am 31. August kamen rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Förderschulen aus dem Märkischen Kreis (Nordrhein-Westfalen) zusammen. Veranstaltungsort war die Schule an der Höh in Lüdenscheid. Das Schulamt hatte den Tag organisiert, damit sich die pädagogischen Fachkräfte über ihre eigene Schule hinaus vernetzen und Erfahrungen austauschen konnten.

Landrat Ralf Schwarzkopf begrüßte die Teilnehmer und bedankte sich für den Einsatz in den Schulen. Er betonte, dass die Arbeit an Förderschulen sehr anspruchsvoll sei und es deshalb wichtig bleibe, voneinander zu lernen.

Das Programm war in zwei verschiedene Vortragsreihen unterteilt. In der ersten Gruppe ging es unter anderem um das Gesundheitsmanagement im Schulalltag. Harald Scherello und Melanie Weber von der Bezirksregierung Arnsberg erklärten dabei die sogenannte PERMA-Formel aus der Positiven Psychologie. Dr. Jennifer Igler von der TU Dortmund sprach über verschiedene Arten von Intelligenz, während Henrike Wittenbreder von der Europaschule Hemer das Konzept der „Neuen Autorität“ und die Bedeutung von starken Bündnissen im Schulleben erläuterte.

Die zweite Vortragsreihe befasste sich mit psychologischen Themen. Assist. Prof. Dr. Morsi Abdallah von der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Lüdenscheid erklärte, warum Schüler die Schule meiden und wie man ihnen bei der Rückkehr helfen kann. Dabei wurde auch das Lüdenscheider Modell „KoopASSIST“ vorgestellt. Katharina Thimm vom Ev. Schulreferat Lüdenscheid-Plettenberg sprach über Abschiede und Übergänge, und Nadine Held sowie Lars Jekosch von der Schule an der Höh thematisierten den Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störung.

Nach den Vorträgen gab es insgesamt 26 verschiedene Workshops. Die Themen waren breit gefächert: Es ging um AD(H)S im Unterricht, den Schutz vor sexualisierter Gewalt, digitale Lernwege und die berufliche Orientierung. Auch Themen wie Gebärdensprache, Schulseelsorge und Naturerfahrungen waren Teil des Angebots.

Schulaufsichtsbeamtin Tanja Tschöke, die in der Steuerungsgruppe für die Vorbereitung saß, zog ein positives Fazit. Da der erste Förderschultag im Jahr 2024 gut angenommen wurde, wolle man diesen Weg der Vernetzung auch in Zukunft weitergehen.

Quelle: Märkischer Kreis – zur Originalmeldung

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