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Lübeck: Polizei rettet Hunde aus heißem Auto

Eine 31-jährige Frau ließ ihre Hunde bei großer Hitze in einem Seat zurück. Die Polizei musste eine Scheibe einschlagen, um die Tiere zu retten.

Es war ein heißer Dienstag mit viel Sonnenschein. Gegen 17:40 Uhr bekamen die Beamten der Polizeistation Oldenburg in Holstein einen Hinweis: In der Seestraße nahe dem Campingplatz am Weißenhäuser Strand (Kreis Ostholstein, Schleswig-Holstein) sollen zwei Hunde in einem Auto eingesperrt sein.

Die Polizisten fanden auf einem Parkplatz einen Seat. Alle Fenster waren geschlossen. Im Inneren saßen ein älterer Schäferhundmischling und ein junger Australian Shepherd. Weil die Sonne auf das Auto brannte, war es im Wagen extrem heiß. Die Tiere waren wohl schon seit mehreren Stunden dort gefangen.

Die Beamten versuchten zuerst, die Fahrerin in der Ferienanlage auszurufen, aber sie reagierte nicht. Da sie das Auto nicht anders öffnen konnten, schlugen die Polizisten eine Seitenscheibe ein. Erst so konnten sie die Hunde befreien. Die Tiere waren sichtlich ausgetrocknet. Obwohl die Retter ihnen sofort Wasser gaben, brachen die Hunde immer wieder zusammen.

Nach Absprache mit der Tiernothilfe Ostholstein brachten die Polizisten die Tiere in eine Tierklinik nach Neustadt. Erst später tauchte dort auch die Besitzerin auf, eine 31-jährige Frau aus Berlin.

Die Polizei hat nun ein Strafverfahren gegen die Frau eingeleitet. Sie soll gegen das Tierschutzgesetz verstoßen haben. Ob und inwieweit sie sich strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeidirektion Lübeck – zur Originalmeldung

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