Lübeck: Drogenfund am Hauptbahnhof
Es war Donnerstagabend, kurz vor sieben, als zwei Beamte der Bundespolizei in der Wandelhalle des Lübecker Hauptbahnhofs (Schleswig-Holstein) einen 30-jährigen Mann ansprachen. Die Polizisten kontrollierten den Mann und durchsuchten ihn sowie seine Sachen.
Dabei machten die Beamten einen Fund: Sie fanden Cannabis und eine Tüte mit Kokain. Als die Polizei die Drogen später wog, kam heraus, dass der Mann etwa 160 Gramm Kokain und rund 8 Gramm Cannabis bei sich hatte. Neben den Drogen nahm die Polizei auch das Handy des Mannes mit.
Der Verdächtige kommt aus Rostock. Die Bundespolizei nahm ihn vorläufig fest und übergab ihn dann an die Kollegen der Polizeidirektion Lübeck. Nach einer Absprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck konnte der Deutsche jedoch wieder auf freien Fuß gelassen werden, nachdem die polizeilichen Maßnahmen beendet waren.
Jetzt ist die Bezirkskriminalinspektion Lübeck an der Reihe. Die Ermittler untersuchen den Fall, weil der Verdacht besteht, dass der Mann mit den Drogen handeln wollte. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.