Lübeck: Auto auf der A226 in Vollbrand
Ein 41-jähriger Mann aus dem Kreis Stormarn fuhr am Montagabend gegen 22 Uhr auf der Bundesautobahn 226 in Richtung Bad Schwartau (Lübeck, Schleswig-Holstein). Kurz hinter der Anschlussstelle Dänischburg passierte es: Plötzlich gingen alle Warnlampen im Auto an. Gleichzeitig bemerkte der Fahrer, dass aus dem Motorraum Rauch aufstieg.
Der Mann lenkte seinen Hyundai sofort auf den Standstreifen und hielt an. Im Wagen befanden sich insgesamt fünf Menschen: der Fahrer, ein Kind, zwei Jugendliche und ein weiterer Mann, der eine Gehbehinderung hat. Alle konnten das Auto rechtzeitig verlassen.
Der Fahrer half dem Mann mit der Gehbehinderung aus dem Fahrzeug. Dabei verletzte sich der 41-Jährige leicht. Er brauchte jedoch keine ärztliche Behandlung im Krankenhaus.
Als die Feuerwehr aus Ratekau und Sereetz am Ort eintraf, stand der Wagen bereits in Vollbrand. Die Retter löschten das Feuer, doch am Auto gab es keinen Rettung mehr. Ein Abschleppdienst nahm den Hyundai später mit. Durch die Hitze des Brandes wurde auch die Fahrbahn auf dem Standstreifen beschädigt.
Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen. Nach aktuellem Stand war ein technischer Defekt die Ursache für das Feuer. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.