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Ludwigshafen: Radfahrer überquert Zebrastreifen und kollidiert mit Auto

Ein 23-jähriger Mann stürzte in der Hemshofstraße nach einem Zusammenstoß mit einem PKW. Die Polizei warnt nach dem Unfall vor Fehlern an Fußgängerüberwegen.

Es geschah am Abend des 21. Juli 2026 gegen 19.50 Uhr in Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz). Ein 23-jähriger Mann war mit seinem Fahrrad unterwegs und wollte die Hemshofstraße überqueren. Er nutzte dafür einen Fußgängerüberweg.

In diesem Moment kam eine 49-jährige Frau mit ihrem Auto in Richtung Unteres Rheinufer gefahren. Die beiden stießen zusammen. Durch den Aufprall stürzte der junge Mann von seinem Rad. Er zog sich leichte Verletzungen zu. Sowohl das Fahrrad als auch das Auto wurden bei dem Unfall beschädigt.

Die Polizei nutzt den Vorfall nun, um auf die Regeln an Zebrastreifen hinzuweisen. Nur Menschen, die zu Fuß gehen, haben dort Vorrang gegenüber dem fließenden Verkehr. Wer mit dem Rad über einen Fußgängerüberweg fährt, wird rechtlich oft als Hauptverursacher gewertet. Autofahrer tragen zwar wegen ihrer besonderen Sorgfaltspflicht meist eine Teilschuld, aber das Vorrecht gilt nicht für Radfahrer.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeidirektion Ludwigshafen – zur Originalmeldung

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