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Ludwigshafen: Hohe Bußgelder für illegale Müllkippen

Die Stadt Ludwigshafen jagt Müllsünder. In einer Woche wurden gleich acht Menschen überführt, die ihren Abfall einfach auf die Straße geworfen haben.

Der Abfallvollzugsdienst in Ludwigshafen am Rhein (Rheinland-Pfalz) hat in der vergangenen Woche wieder hart durchgegriffen. Die Beamten konnten acht Menschen ausfindig machen, die ihren Müll illegal im öffentlichen Raum entsorgt hatten. Es waren Sperrmüll und Restmüll dabei. In einem Fall war es eine besonders große Menge an verschiedenen Abfällen aus einem kompletten Haushalt.

Die Stadt macht nun deutlich, dass solche Aktionen kein Kavaliersdelikt sind. Wer seinen Müll einfach irgendwo abstellt, muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen. Die Höhe der Strafen legt die untere Abfallbehörde in jedem Fall einzeln fest. Dabei können die Beträge auch kombiniert werden, was die Rechnung für die Verursacher teuer macht.

Besonders vorsichtig sollten Leute sein, die Elektrogeräte oder Verpackungen falsch entsorgen. Hier greifen spezielle Gesetze, bei denen die Strafen noch viel höher ausfallen können. Laut Kreislaufwirtschaftsgesetz sind in extremen Fällen Bußgelder von bis zu 100.000 Euro möglich. Wie hoch die Strafe am Ende ausfällt, hängt davon ab, wie schwer das Vergehen war.

Die Stadtverwaltung lässt bei den Strafen keinen Spielraum. Es gibt keine Verhandlungen über die Höhe der Bußgelder. Auch die Ausrede, man habe die Regeln nicht gekannt, zieht nicht. Die Stadt informiert nämlich in verschiedenen Sprachen darüber, wie man Müll richtig wegbringt.

Ein wichtiger Hinweis für alle Bewohner: Es gibt im Stadtgebiet keine einzige Stelle, an der Müll einfach abgestellt werden darf. Das gilt auch für die Bereiche rund um die Glascontainer oder Plätze, an denen sowieso schon oft Müll liegt. Neben den Bußgeldern prüft die Stadt zudem, ob die Taten auch strafrechtlich verfolgt werden können.

Wer wissen möchte, welche Kosten auf ihn zukommen, kann die Bußgeldliste auf der Webseite der Stadt unter www.ludwigshafen.de/standort-mit-zukunft/save-our-streets einsehen.

Quelle: Ludwigshafen am Rhein – zur Originalmeldung

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