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Ludwigshafen: Geplantes Quartierszentrum in Rheingönheim platzt

Ein neues Zentrum mit Supermarkt und Wohnungen am Hohen Weg wird nicht gebaut. Kurz vor dem Notartermin ist das Projekt gescheitert.

In Ludwigshafen am Rhein (Rheinland-Pfalz) gibt es schlechte Nachrichten für den Stadtteil Rheingönheim. Das geplante Projekt „Quartierszentrum Hoher Weg“ wird nicht umgesetzt. Eigentlich sollte auf dem städtischen Gelände am Hohen Weg ein neuer Lebensmittelmarkt von ALDI SÜD entstehen. Außerdem waren Wohnungen, betreutes Wohnen sowie eine Bäckerei mit Café geplant.

Das gesamte Areal ist rund 7.080 Quadratmeter groß. Aktuell wird die Fläche vom TV Rheingönheim gemietet und genutzt. Der Verein wollte einen Teil der Fläche einbringen. Mit dem Geld aus dem Verkauf hätte der Verein sein Sportangebot modernisieren und neu ausrichten können.

Die Stadt und die WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft Ludwigshafen (W.E.G.) hatten das Vorhaben lange vorbereitet. Schon im Februar 2024 hatte der Stadtrat sein Okay gegeben. Die Pläne waren fertig, die Entwürfe standen fest und die Verhandlungen mit der ALDI SÜD Projektentwicklungs-GmbH & Co. KG liefen bereits im Detail.

Doch dann kam es zum Bruch: Der TV Rheingönheim sagte einen Termin beim Notar kurzfristig ab. Die Stadt und die W.E.G. versuchten zwar noch einmal zu vermitteln, aber die Beteiligten fanden keine gemeinsame Lösung mehr. Daraufhin sagte die ALDI SÜD Projektentwicklungs-GmbH & Co. KG das gesamte Vorhaben ab.

Oberbürgermeister Klaus Blettner zeigte sich enttäuscht. Er betonte, dass die Stadt jede Hilfe geleistet habe, am Ende aber alle Parteien mitziehen müssten. Da dies nicht geschah, ist das Projekt nun beendet.

Wie es nun mit der Fläche am Hohen Weg weitergeht und ob es neue Pläne für die Versorgung im Stadtteil gibt, ist derzeit nicht bekannt.

Quelle: Ludwigshafen am Rhein – zur Originalmeldung

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