Ludwigshafen: Drogen und Waffen bei zwei Männern gefunden
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Frankenthal hatten die beiden Männer schon über mehrere Monate genau beobachtet. Man vermutete, dass die 22- und 23-Jährigen gewerbsmäßig mit Drogen handeln. Am Donnerstag, den 6. August, griffen die Beamten schließlich zu.
In Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) durchsuchten die Einsatzkräfte die Wohnungen und weitere Räume der beiden Männer. Dabei waren nicht nur normale Polizisten im Einsatz, sondern auch Leute vom Landeskriminalamt und Spezialeinheiten. Die Beute war gewaltig: Die Beamten fanden etwa 14 Kilogramm Haschisch, 11,6 Kilogramm Amphetamin und 11 Kilogramm Marihuana. Außerdem entdeckten sie rund 1,3 Kilogramm Ketamin, 470 Gramm Kokain und 55 Gramm MDMA.
Doch nicht nur Drogen waren im Haus. Die Polizei fand eine Schreckschusspistole, die aufgebohrt worden war, sowie einen Schalldämpfer. Dazu kamen 300 Schuss Munition und 100 Schuss Gewehrmunition. Für weitere Gewalt waren ein Schlagring, ein Schlagstock und zwei Messer bereit. Zudem beschlagnahmten die Beamten rund 66.000 Euro in bar.
Nach den Durchsuchungen wurde der 22-Jährige direkt verhaftet, da es gegen ihn bereits einen Haftbefehl gab. Der 23-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Am Freitag mussten beide vor den Haftrichter. Der 22-Jährige bleibt in Untersuchungshaft. Gegen den 23-Jährigen erließ der Richter ebenfalls einen Haftbefehl, weil er vermutlich bewaffnet mit Drogen gehandelt hat. Beide Männer wurden danach in verschiedene Gefängnisse gebracht.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal und der Kriminaldirektion Ludwigshafen dauern noch an. Es gilt die Unschuldsvermutung.