Ludwigshafen: Brand in Gebäude und Unwetter-Chaos
Gegen kurz nach halb eins nachts wurde die Feuerwehr in die Pasadenaallee in Ludwigshafen-Mitte (Rheinland-Pfalz) gerufen. Dort stieg Rauch aus einem Gebäude auf. Als die Retter eintrafen, brannte es bereits auf dem Flachdach und in einigen Räumen im Inneren des Hauses.
Vier Löschtrupps drangen mit Atemschutzmasken in das Gebäude ein, um die Flammen zu löschen. Durch den schnellen Einsatz konnten sie verhindern, dass sich das Feuer weiter ausbreitete. Da es im Dachaufbau noch Glutnester gab, mussten die Feuerwehrleute große Öffnungen in die Konstruktion schneiden, um an die heißen Stellen heranzukommen. Zur Sicherheit kontrollierten die Einsatzkräfte auch ein direkt angrenzendes Hotel, das sich gerade im Umbau befindet. Zum Schluss wurde der gesamte Gebäudekomplex vom Rauch befreit. Eine Brandwache bleibt vor Ort, um sicherzugehen, dass kein neues Feuer ausbricht.
Fast zeitgleich sorgte eine Unwetterfront für Probleme in der Stadt. Viele Bäume stürzten um oder Äste brachen ab und blockierten die Straßen. Die Berufsfeuerwehr schaffte es nicht allein und forderte Unterstützung an. So halfen die Freiwilligen Feuerwehren aus Oppau und Maudach dabei, die Wege wieder frei zu machen.
Insgesamt waren 31 Leute der Berufsfeuerwehr mit acht Fahrzeugen im Einsatz. 21 Helfer der Freiwilligen Feuerwehren aus Oppau und Maudach steuerten drei Fahrzeuge bei. Zudem waren der Katastrophenschutz, der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort.
Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen, um herauszufinden, wie es zu dem Brand kommen konnte. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.