Ludwigshafen blickt mit Foto-Ausstellung auf 1956 zurück
Die Friedenskirche in der Leuschnerstraße in Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) war im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe schwer beschädigt worden. In den frühen 1950er Jahren wurde sie wieder aufgebaut und am 22. April 1956 feierlich neu eröffnet. Genau 70 Jahre später gedenkt die Kirche dieses Ereignis nun mit einem großen Programm.
Ein wichtiger Teil davon ist die Foto-Ausstellung des Stadtmuseums und Stadtarchivs. Unter dem Titel "Ludwigshafen im Jahr 1956 – eine Stadt am Puls der Zeit" wird vom 2. bis zum 30. September 2026 gezeigt, wie die Stadt damals aussah. Die Bilder aus dem Stadtarchiv laufen sortiert nach Themen in einer Dauerschleife auf großen Bildschirmen. Es gibt dazu auch Ton- und Filmmaterial, einen Zeitstrahl mit wichtigen Ereignissen und eine Leseecke mit Büchern aus dieser Zeit. Schirmherr der Ausstellung ist der Ehrenbürger und Altdekan Friedhelm Borggrefe.
Die Eröffnung findet am Mittwoch, den 2. September 2026, um 19 Uhr statt. Oberbürgermeister Klaus Blettner, Dekan Paul Metzger, Helmuth Morgenthaler von der Stiftung Friedenskirche und Museumsleiterin Regina Heilmann begrüßen die Gäste. Danach hält Stefan Mörz, der Leiter des Stadtarchivs, einen Vortrag über den Wiederaufbau der Industriestadt nach dem Krieg. Musikalisch begleitet Olaf Schönborn den Abend am Saxophon. Zum Abschluss gibt es einen Umtrunk und Zeit, die Bilder anzusehen.
Wer die Ausstellung besuchen möchte, kann dies mittwochs ab 14 Uhr bis zum Ende der jeweiligen Veranstaltungen, samstags von 14 Uhr bis 19 Uhr und sonntags ebenfalls ab 14 Uhr tun. Die Räume sind barrierefrei und der Eintritt ist kostenlos. Wer möchte, kann jedoch eine Spende für den Unterhalt der Kirche geben.