Ludwigshafen: Bau der neuen Westbrücke macht Fortschritte
In Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) geht der Bau der neuen Westbrücke voran. Das Bauwerk soll später die Autobahn A650 mit der künftigen Helmut-Kohl-Allee verbinden. Die Brücke wird insgesamt 445 Meter lang sein und den Verkehr über das nördliche Gleisfeld des Hauptbahnhofs führen.
In den letzten Wochen haben die Arbeiter acht riesige Stahlhohlkästen für den östlichen Teil des Überbaus eingehoben. Die Teile sind gewaltig: Ein einzelnes Stück ist bis zu 50 Meter lang und wiegt etwa 100 Tonnen. Gegen Ende September 2026 sollen dann die letzten vier Stahlkästen an ihren Platz kommen.
Gleichzeitig wird an der Fahrbahnplatte gearbeitet. Dafür nutzen die Bauleute einen speziellen Schalwagen. Mit diesem Wagen wird die Betonplatte Stück für Stück gegossen. Wenn der Beton hart ist, schieben sie die Konstruktion einfach in den nächsten Abschnitt weiter. So schaffen sie etwa alle zwei Wochen eine Strecke von 20 Metern.
Das Besondere an dieser Methode ist, dass keine großen Stützgerüste unter der Brücke stehen müssen. Das hat einen großen Vorteil für die Pendler: Die Bahngleise unter der Baustelle können während der gesamten Zeit ganz normal weiterbenutzt werden.