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Ludwigshafen: BASF stoppt Verkauf von 3.300 Wohnungen

Die BASF hat den geplanten Verkauf ihrer Firmenwohnungen in Ludwigshafen vorerst ausgesetzt. Oberbürgermeister Klaus Blettner begrüßt die Entscheidung.

In Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) gibt es Entwarnung für Tausende Mieter. Die BASF hatte geplant, rund 3.300 unternehmenseigene Wohnungen zu verkaufen. Nun hat das Unternehmen das Verfahren gestoppt.

Oberbürgermeister Klaus Blettner zeigte sich erleichtert über diesen Schritt. Die Mieterinnen und Mieter seien über Wochen und Monate hinweg verunsichert gewesen. Jetzt brauche es vor allem Stabilität und eine klare Perspektive für die Menschen, die dort wohnen.

Um die Wohnungen zu sichern, hatte die Stadt schnell reagiert. Zusammen mit der GAG Ludwigshafen, der VR Bank Rhein-Neckar und der Sparkasse Vorderpfalz wurde ein Konsortium gegründet. Diese Gruppe wollte ein Angebot abgeben, das sowohl wirtschaftlich funktioniert als auch soziale Ansprüche erfüllt. Ziel der Stadt war es, dass die Wohnungen in verantwortungsvolle Hände kommen, um den Wohnungsmarkt in Ludwigshafen stabil zu halten.

Blettner betonte, dass die BASF derzeit vor großen Herausforderungen stehe, da sich die Industrie wandle und Sparmaßnahmen nötig seien. Umso wichtiger sei es nun, dass Vertrauen und Berechenbarkeit zurückkehren. Er dankte den beteiligten Banken, der GAG und den politischen Gremien für die Zusammenarbeit.

Der Oberbürgermeister hofft nun, dass erst einmal Ruhe einkehrt. Er erwartet von der BASF, dass das Unternehmen auch bei weiteren Überlegungen zum Immobilienmarkt sozial verantwortlich handelt.

Quelle: Ludwigshafen am Rhein – zur Originalmeldung

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