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Ludwigsburg: Raubversuch bei Handy-Verkauf aus dem Internet

Ein junger Mann wollte sein Smartphone verkaufen, doch der Käufer griff plötzlich an. Der Täter flüchtete mit einem VW, wurde aber später gefasst.

Ein 25-Jähriger hatte sein Smartphone auf einer Internetplattform zum Verkauf angeboten. Ein 24-Jähriger meldete sich daraufhin und zeigte Interesse an dem Gerät. Die beiden verabredeten sich in Ludwigsburg (Baden-Württemberg), um das Geschäft abzuschließen.

Der Käufer stieg mit seinem VW vor
own, und gemeinsam fuhren sie los. Der junge Mann behauptete, er müsse erst noch Bargeld an einem Automaten abheben. Doch während der Fahrt wurde dem Verkäufer die Situation merkwürdig. Gegen 18 Uhr stieg er deshalb in der Schorndorfer Straße auf Höhe des Remswegs aus dem Wagen aus.

Der 24-Jährige ließ ihn nicht einfach gehen. Er folgte dem Mann, packte ihn am Hals und würgte ihn. Dabei versuchte er, ihm das Handy mit Gewalt aus der Hand zu reißen. Das Opfer konnte sich jedoch befreien und weglaufen.

Bevor der Angreifer flüchtete, riss er das hintere Kennzeichen von seinem VW ab, um nicht erkannt zu werden. Die Polizei suchte den Bereich ab und fand den Verdächtigen schließlich in Stuttgart. Dort nahmen die Beamten ihn vorläufig fest.

Bei der Durchsuchung des Mannes und seines Autos machten die Polizisten einen ungewöhnlichen Fund: Sie fanden Masken, eine Schreckschusspistole, Pfefferspray und sogar Falschgeld.

Am Freitagmorgen ließ die Staatsanwaltschaft den 24-Jährigen wieder frei. Die Kriminalpolizei in Ludwigsburg ermittelt nun wegen versuchten Raubs. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg – zur Originalmeldung

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