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Ludwigsburg: Mann verliert 2500 Euro durch Fake-Bankmitarbeiter

Ein 57-jähriger Mann aus Gemmrigheim wurde am Telefon ausgenommen. Ein Betrüger gab sich als Bankmitarbeiter aus und lockte ihn in die Falle.

Es war Donnerstagmittag, gegen 13 Uhr, als das Telefon eines 57-jährigen Mannes aus Gemmrigheim (Landkreis Ludwigsburg, Baden-Württemberg) klingelte. Am anderen Ende der Leitung meldete sich jemand, der vorgab, bei der Hausbank des Mannes zu arbeiten. Der Anrufer behauptete, es gäbe verdächtige Bewegungen auf dem Konto. Er fragte den Mann, ob dieser eine Zahlung über mehrere Tausend Euro in Auftrag gegeben habe.

Der Mann verneinte dies natürlich. Daraufhin versprach der vermeintliche Bankmitarbeiter, dass er die Zahlung stoppen könne. Damit das klappe, sollte der 57-Jährige zuerst eine Überweisung von etwa 2.500 Euro bestätigen. Erst danach könne der Vorgang storniert werden. Zuerst war der Mann skeptisch, doch der Betrüger konnte ihn überzeugen. Der Mann folgte den Anweisungen am Telefon.

Das Gespräch dauerte etwa 20 Minuten. Erst danach rief der Mann selbst bei seiner Bank an. Dabei kam die Wahrheit ans Licht: Es war ein Betrug. Die Bank konnte zwar eine Zahlung noch rechtzeitig stoppen, doch ein Schaden von rund 2.500 Euro blieb zurück. Zudem hatte der Mann plötzlich keinen Zugriff mehr auf sein Online-Banking.

Um weiteren Schaden zu verhindern, musste der Mann sämtliche Bankkonten sperren lassen. Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg – zur Originalmeldung

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