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Ludwigsburg: Jugendlicher nach Angriff auf Lebensmittel-Spender festgenommen

Ein 25-jähriger Mann wurde in der Ludwigsburger Innenstadt mehrfach angegriffen und geschlagen. Die Polizei konnte einen 15-Jährigen fassen, zwei weitere Täter werden noch gesucht.

Alles begann am Donnerstag, den 23. Juli, in der Innenstadt von Ludwigsburg (Baden-Württemberg). Ein 25-jähriger Mann verteilte dort Lebensmittel an Menschen, die Hilfe brauchten. Er bot auch zwei Jugendlichen Essen an. Die beiden nahmen das Angebot erst an, warfen das Essen dann aber in Richtung des Mannes und beschimpften ihn mit homophoben Worten.

Nur einen Tag später, am Freitag gegen 22:15 Uhr, traf der Mann auf dem Akademiehof erneut auf die beiden Jugendlichen und einen weiteren jungen Mann. Einer der drei beleidigte ihn wieder wegen seiner sexuellen Orientierung und seines Aussehens. Die drei Täter verfolgten den 25-Jährigen dann bis zum Gewächshausweg. Dort packte einer der Angreifer ihn plötzlich am Kragen und schlug ihm mehrfach mit der Faust ins Gesicht.

Im anschließenden Gerangel konnte sich das Opfer befreien und weglaufen. Er war verletzt und musste von den Rettern in ein Krankenhaus gebracht werden.

Am Mittwoch, den 29. Juli, gab es dann einen Hinweis. Ein Zeuge meldete der Polizei gegen 22:30 Uhr, dass zwei der Täter wieder auf dem Akademiehof zu sehen seien. Als die Beamten eintrafen, versuchten die jungen Männer zu flüchten. Einer von ihnen, ein 15-Jähriger, wurde nach einer kurzen Verfolgung festgenommen. Nachdem die Polizei die notwendigen Maßnahmen erledigt hatte, wurde er an seine Eltern übergeben.

Zwei weitere Täter sind noch auf freiem Fuß. Einer von ihnen soll etwa 17 bis 19 Jahre alt sein, etwa 1,60 Meter groß und kräftig gebaut. Er hat einen dunkleren Teint und trug ein grau-schwarzes T-Shirt sowie eine passende Jogginghose.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Wer Hinweise hat, kann sich unter der Telefonnummer 0800 1100225 oder per E-Mail an die Beamten wenden. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg – zur Originalmeldung

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