Ludwigsburg: Betrunkener Mustang-Fahrer verursacht Massencrash
Am Freitag gegen 12:53 Uhr passierte es in Ludwigsburg (Baden-Württemberg) auf der Freiburger Allee. Ein 50-jähriger Mann fuhr mit seinem Ford Mustang in Richtung Keltenburgstraße. Plötzlich krachte er ungebremst in einen Anhänger, der ordnungsgemäß am rechten Rand geparkt war.
Durch den harten Aufprall schleuderte der Mustang nach links. Dort rammte er das linke Heck eines entgegenkommenden Transporters. Der Fahrer des Ford hielt kurz an, aber dann gab er wieder Gas und floh vom Unfallort.
Bei der Flucht verlor der Mann die Kontrolle. Er überfuhr einen hohen Bordstein und raste über einen Fuß- und Radweg. Dort war gerade eine 69-jährige Frau mit ihrem Hund unterwegs. Die Seniorin konnte im letzten Moment auf den Grünstreifen springen. Nur so entkam sie dem Auto knapp.
Die Polizei startete sofort eine Suche. Kurz darauf fanden die Beamten den stark beschädigten Mustang und den Fahrer auf dem Parkplatz des nahegelegenen Waldfriedhofs. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann wohl getrunken hatte. Ein Atemtest bestätigte den Alkoholgehalt, weshalb die Polizei eine Blutprobe nahm und ihm den Führerschein wegnahm.
Der Schaden an den drei Fahrzeugen und am Bordstein ist enorm und liegt bei etwa 60.000 Euro. Das Polizeirevier Böblingen führt nun die Ermittlungen. Die Beamten suchen nach weiteren Geschädigten oder Zeugen, die etwas gesehen haben. Hinweise können unter der Nummer 07031/132500 abgegeben werden.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.