Lorsch saniert die Nibelungenhalle
Die Nibelungenhalle in Lorsch (Landkreis Bergstraße, Hessen) wird auf Vordermann gebracht. Das Gebäude aus dem Jahr 1964 war in einem schlechten Zustand. Vor allem das Dach, die Fenster und die Fassade waren beschädigt. Das kostete die Stadt viel Geld für Energie und Heizung. Zudem war die Halle nicht barrierefrei, was den Alltag erschwerte.
Die Stadt hat sich 2017 entschieden, die Halle zu sanieren, statt sie abzureißen. Jetzt wird das Gebäude massiv umgebaut. Der alte Eingangsbereich verschwindet. Stattdessen wird die Halle nach Norden und Westen erweitert. So entsteht ein neues Foyer zur Justus-Liebig-Straße und die Küche wird größer.
Auch die Nutzung ändert sich: In der ersten Etage zieht ein Jugendzentrum ein, wo früher die Gastronomie war. Die große Mehrzweckhalle in der zweiten Etage bleibt erhalten, wird aber modernisiert. Damit alle Menschen die Halle nutzen können, wird unter anderem ein Aufzug eingebaut.
Technisch wird fast alles erneuert. Es gibt eine neue Heizung, eine moderne Lüftung und eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Auch die Außenanlagen rund um die Halle bis hin zur Bahnhofstraße werden neu gestaltet.
Die Arbeiten laufen bereits auf Hochtouren. Laut dem aktuellen Baustellentagebuch wurden im Sommer 2026 unter anderem das Dach, die Fassade und der Estrich bearbeitet. Aktuell stehen Elektro- und Trockenbauarbeiten sowie die Installation der Heizung und Sanitäranlagen im Vordergrund.
Wie lange die Arbeiten insgesamt dauern und wann die Halle wieder für Konzerte, Vereine und Blutspendetermine geöffnet wird, geht aus den aktuellen Informationen nicht hervor.
Quelle: Lorsch – zur Originalmeldung