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Lorch setzt auf trockenresistente Pflanzen in der Stadt

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Die Stadt Lorch passt ihre Pflege der Grünanlagen an die Hitze an. Gezielt wird nur dort gewässert, wo es wirklich nötig ist.

In Lorch (Rheinland-Pfalz) kämpfen die städtischen Grünflächen im Juli mit Hitze und Trockenheit. Deshalb geht die Stadt jetzt anders an die Bewässerung heran, um Wasser zu sparen. Gezieltes Gießen gibt es nur noch für junge Bäume, Sträucher und die Pflanztröge, in denen Wechselbeete angelegt wurden.

Alte Stauden, die bereits gut eingewachsen sind, müssen nicht extra gegossen werden. Diese Pflanzen kommen normalerweise auch mit längeren Trockenphasen zurecht. Um die Ressourcen zu schonen, legt die Stadt zudem insgesamt weniger Wechselbeete an. Stattdessen werden verstärkt langlebige Stauden gepflanzt, die wenig Wasser brauchen und auch in heißen Sommern stabil bleiben.

Auch bei der Bodenpflege gibt es Änderungen: Pflanzenreste, die beim Ausstechen entstehen, bleiben dort, wo es möglich ist, einfach auf der Fläche liegen. Diese natürliche Schicht aus Mulch schützt die Erde vor der Sonne. Dadurch verdunstet weniger Wasser und das Bodenleben wird unterstützt. Bei Arbeiten im Boden wird im Sommer besonders vorsichtig vorgegangen, damit die Erde nicht noch schneller austrocknet.

Die Stadt will so eine Balance finden. Das Stadtgrün soll gepflegt aussehen, aber gleichzeitig nachhaltig und widerstandsfähig gegen die Hitze sein.

Quelle: Lorch – zur Originalmeldung

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