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Lorch prüft Standfestigkeit der Grabmale auf Friedhöfen

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Ab Dienstag, dem 25. August 2026, kontrolliert die Gemeinde in Lorch die Grabsteine. Es geht darum, Unfälle durch umstürzende Steine zu verhindern.

In Lorch (Württemberg) werden ab Dienstag, dem 25. August 2026, die Grabmale auf den Friedhöfen überprüft. Der Grund für die Kontrollen ist die Sicherheit der Besucher und der Mitarbeiter. Wenn Grabsteine umkippen, kann das zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen. Oft sind mangelhafte Befestigungen zwischen Stein und Sockel schuld, aber auch das Wetter oder absinkende Erde können die Steine wackelig machen.

Die Gemeinde geht bei der Prüfung vorsichtig vor. Die Beamten rütteln nicht einfach an den Steinen, da sie sonst erst recht umkippen könnten. Stattdessen nutzen sie ein spezielles Prüfgerät. Damit drücken sie mit einer Kraft von 300 Newton – das entspricht etwa 30 Kilogramm – gegen die obere Seite des Steins. Ein sicheres Grabmal darf dabei weder schwanken noch umfallen.

Werden Mängel festgestellt, gibt es Konsequenzen. Steine, die nicht den Vorschriften entsprechen, bekommen einen Warnaufkleber. Besteht eine akute Gefahr für Menschen, wird ein leuchtend roter Aufkleber angebracht. In solchen Fällen legt das Personal vom Bauhof oder vom Friedhof den Stein sofort aus Sicherheitsgründen um. Die Besitzer der Grabstellen werden dann aufgefordert, einen Steinmetz zu beauftragen, um die Standfestigkeit wiederherzustellen.

Die Gemeinde weist zudem darauf hin, dass die Nutzungsberechtigten voll für Schäden haften, wenn ihr Grabstein auf jemanden fällt oder etwas beschädigt. Die Kontrollen zeigen laut Gemeinde Wirkung: Während im Jahr 2001 noch 84 Steine unsicher waren, waren es im Jahr 2025 nur noch zwei bei einer ähnlichen Gesamtzahl an Grabmalen.

Quelle: Lorch – zur Originalmeldung

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