Löbejün: Kreisstraße K 2121 ist wieder offen
Die Kreisstraße K 2121 bei Löbejün (Saalekreis, Sachsen-Anhalt) ist wieder komplett für den Verkehr freigegeben. Eigentlich konnten Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger die Strecke schon seit Mitte Juni nutzen. Nun haben Landrat Hartmut Handschak und Bürgermeister Jens Franke aus Wettin-Löbejün die Straße auch offiziell eingeweiht.
Die Straße ist ein wichtiges Stück Asphalt, das Löbejün mit der Landesstraße 137 an der Autobahn 14 verbindet. Früher war die Fahrt dort mühsam: Der Landrat beschrieb die Strecke als voller Schlaglöcher und rissiger Fahrbahn, die besonders im Winter kaputtging.
Insgesamt wurde das Projekt in zwei Etappen gebaut. Schon 2018 wurde ein innerörtliches Stück von 825 Metern für etwa 1,3 Millionen Euro saniert. Der zweite Teil begann im Jahr 2025 und wurde nun fertiggestellt. Dabei wurden 2,2 Kilometer Strecke komplett neu gebaut. Besonders wichtig für die Menschen vor Ort: Es gibt jetzt einen neuen Geh- und Radweg. Dieser sorgt dafür, dass man sicher zwischen Domnitz und Löbejün zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist.
Die Kosten für diesen zweiten Bauabschnitt waren hoch. Inklusive des Grundstückskaufs für den Radweg flossen rund 4,4 Millionen Euro in das Projekt. Insgesamt kostete die gesamte Sanierung der K 2121 also 5,7 Millionen Euro. Diese Summe hat der Landkreis komplett selbst bezahlt.
Quelle: Saalekreis – zur Originalmeldung