Lkw mit 25 Tonnen Milch auf A6 gekippt
Es war Donnerstagnachmittag, kurz vor 15 Uhr, als es auf der A6 bei Aurach (Landkreis Ansbach) krachte. Ein 24-jähriger Fahrer war mit seinem Sattelzug in Richtung Heilbronn unterwegs. Auf dem Lkw befanden sich rund 25 Tonnen Milch in kleinen Packungen.
Kurz vor der Ausfahrt zur Tank- und Rastanlage Frankenhöhe passierte ein Fehler: Der Fahrer war wohl unachtsam und kam mit dem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab. Er versuchte sofort gegenzulenken, um den Lkw wieder auf die Straße zu bringen. Doch das Manöver schlug fehl. Das schwere Gespann geriet außer Kontrolle und kippte auf die rechte Seite in den Grünstreifen.
Bei dem Unfall zog sich der junge Deutsche leichte Verletzungen zu. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 70.000 Euro.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Aurach und Herrieden eilten zum Einsatzort. Die Retter mussten vor allem ausgelaufenen Kraftstoff binden, damit keine Gefahr entstand. Danach übernahm ein Spezialunternehmen die Bergung des liegenden Lkw.
Während der Arbeiten sperrte die Polizei die Ausfahrt zur Rastanlage sowie zwei Fahrstreifen in Richtung Heilbronn. Der Verkehr konnte nur einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden, was zu Staus und Behinderungen führte.
Die Ermittlungen der Verkehrspolizeiinspektion Ansbach dauern an. Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Polizeipräsidium Mittelfranken – zur Originalmeldung