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LKA Rheinland-Pfalz zeigt Kriminaltechnik auf der gamescom

Das Landeskriminalamt aus Mainz (Rheinland-Pfalz) besucht die Gamescom in Köln. Gemeinsam mit Spieleentwicklern zeigen sie, wie echte Spurensicherung funktioniert.

Das Landeskriminalamt (LKA) aus Mainz (Rheinland-Pfalz) wagt einen Ausflug in die Welt der Videospiele. Die Beamten sind auf der gamescom in Köln vertreten, um Besuchern die Arbeit von Forensikern näherzubringen. Zusammen mit dem Studio Binary Impact und dem Publisher Aerosoft präsentieren sie das Projekt "Forensics: Crime Scene Detective".

In Halle 9 am Stand B 043 erklären Polizisten und Kriminaltechniker, wie sie im echten Leben Spuren sichern. Sie zeigen zum Beispiel, wie Fingerabdrücke sichtbar gemacht werden. Die Messebesucher können das sogar selbst ausprobieren und ihren eigenen Abdruck fachgerecht sichern lassen. So wird deutlich, wo die Spiele nur eine vereinfachte Version der Realität sind und wo die echte Ermittlungsarbeit viel komplizierter ist.

Das LKA hat sein Fachwissen direkt in die Entwicklung des Spiels eingebracht. Ziel ist es, dass die Methoden im Spiel so echt wie möglich wirken. Mario Germano, der Präsident des LKA, möchte damit vor allem junge Leute für den Beruf bei der Polizei begeistern und auf die verschiedenen Karrierewege aufmerksam machen.

Neben der Technik geht es am Stand auch um digitale Sicherheit und Prävention. Am Mittwoch besuchen Mario Germano und Torsten Welling, der Staatssekretär und Aufsichtsratsvorsitzender der Medienförderung Rheinland-Pfalz, den Stand im Rahmen eines politischen Rundgangs.

Es ist das erste Mal, dass die Polizei Rheinland-Pfalz auf einer so großen Gaming-Messe dabei ist. Das LKA lädt zudem Journalisten ein, die Experten vor Ort zu interviewen und die Vorführungen zu begleiten.

Quelle: Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz – zur Originalmeldung

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