Lippe: Viele Raser bei großer Polizeikontrolle erwischt
Die Polizei im Kreis Lippe (Nordrhein-Westfalen) hat zwischen dem 3. und 9. August eine große Kontrollaktion namens ROADPOL durchgeführt. Die Beamten waren im gesamten Kreisgebiet unterwegs und haben insgesamt 1400 Fahrzeuge angehalten und überprüft.
Die Bilanz der Woche ist hoch: Die Polizei hat 157 Geschwindigkeitsverstöße gemessen. Das bedeutet, dass mehr als jeder zehnte Fahrer zu schnell unterwegs war. Insgesamt mussten 18 Strafanzeigen geschrieben werden.
Da das Wetter schön war, haben sich die Polizisten am Wochenende besonders auf Zweiräder konzentriert. Am Samstag, den 8. August, wurde deshalb in Lügde Falkenhagen geblitzt. Dort wurden fünf Autos und fünf Motorräder bei zu hoher Geschwindigkeit erwischt.
Zwei Fahrer aus Bad Lippspringe stachen dabei besonders hervor. Ein Mann auf einer Ducati raste mit 120 km/h durch eine Zone, in der nur 70 km/h erlaubt waren. Er war also 50 km/h zu schnell. Ein weiterer Fahrer aus Bad Lippspringe war mit seiner Honda ebenfalls deutlich zu schnell und lag 42 km/h über dem Limit.
Für beide Motorradfahrer hat die Saison nun ein jähes Ende. Neben einem Bußgeld müssen sie mit einem Fahrverbot rechnen.
Die Polizei betont, dass zu schnelles Fahren eine der Hauptursachen für schwere Unfälle ist. Wer rast, riskiert nicht nur sein eigenes Leben, sondern erhöht auch die Gefahr für andere massiv. Die Beamten kündigen an, dass sie auch nach dieser Aktion weiterhin im gesamten Kreisgebiet Blitzer aufstellen werden, um die Zahl der schweren Unfälle zu senken.
Die Ermittlungen in den einzelnen Fällen dauern an.