Leverkusen: Kampfmittel im ausgetrockneten Rhein gefunden
Im Rhein bei Leverkusen (Nordrhein-Westfalen) ist das Wasser derzeit so niedrig, dass am Ufer und im Flussbett Dinge sichtbar werden, die eigentlich tief im Schlamm vergraben sein sollten. In den vergangenen Tagen stießen Menschen auf drei Kampfmittel aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.
Es handelte sich dabei um verschiedene Arten von Minen und Granaten. Die Funde lagen entweder direkt am Ufer oder im flachen Wasser. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung wurde sofort gerufen. Die Experten haben die gefährlichen Objekte fachmännisch geborgen und abtransportiert.
Die Stadtverwaltung warnt nun alle Bewohner und Besucher davor, die freigelegten Uferbereiche zu betreten. Durch das extreme Niedrigwasser kommen immer öfter Munitionsreste wie Patronen oder eben Granaten zum Vorschein. Diese können auch nach vielen Jahrzehnten noch gefährlich sein.
Wer einen verdächtigen Gegenstand entdeckt, sollte ihn auf keinen Fall berühren, bewegen oder gar mitnehmen. Stattdessen muss sofort die Polizei unter der 110 oder die Feuerwehr unter der 112 gerufen werden. Die Stadt und die Rettungskräfte koordinieren sich dann, um die Gefahr zu beseitigen.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Leverkusen – zur Originalmeldung