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Lemgo plant neue Regeln für Altstadt-Optik

Die Stadt möchte das Aussehen des historischen Stadtkerns mit einer neuen Satzung schützen. Am 14. September können die Bürger im Bürgerforum mitreden.

In Lemgo (Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen) soll es neue Regeln für das Stadtbild geben. Die Stadt arbeitet gerade zusammen mit dem Planungsbüro postwelters + partner mbB an einer neuen Gestaltungs- und Werbesatzung für den historischen Stadtkern. Dabei sollen zwei alte Satzungen, die eine für die Gestaltung und eine für die Werbung, zusammengelegt und modernisiert werden.

Das Ziel ist es, die alte Optik der Altstadt zu erhalten und zu verhindern, dass das Stadtbild durch unpassende Veränderungen kaputtgeht. Ein schönes Zentrum ist wichtig, damit der Einzelhandel und die Gastronomie vor Ort attraktiv bleiben und wettbewerbsfähig sind. Die Stadt will private Eigentümer und Gewerbetreibende einbinden, um die Gebäude aufzuwerten und alte Fehler bei der Gestaltung zu korrigieren.

Die neuen Regeln sollen unter anderem festlegen, wie Werbeschilder an Häusern aussehen dürfen. Auch Vorgaben für die Gestaltung von Fassaden, Dächern und Schaufenstern sind geplant.

Damit die Menschen vor Ort ihre Meinung sagen können, gibt es ein Bürgerforum. Es findet am Montag, den 14. September 2026, von 18 Uhr bis 20 Uhr statt. Treffpunkt ist das „ANNO 1578“ in der Mittelstraße 70. Dort können die Teilnehmer den Entwurf der Satzung mit der Verwaltung und dem Planungsteam diskutieren. Die Ergebnisse aus dem Gespräch sollen dann in die fertige Satzung einfließen.

Wer teilnehmen möchte, muss sich bis zum 13. September anmelden. Ansprechpartnerin ist Frau Driedger. Die Anmeldung ist per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter 05261 213-411 möglich.

Quelle: Lemgo – zur Originalmeldung

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