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Lemgo: Betrüger verteilen falsche Strafzettel

Ein Autofahrer in Lemgo fand einen Strafzettel an seinem Wagen. Doch die Forderung war eine Falle.

Ein Mann parkte am Montag (10. August 2026) in Lemgo (Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen) ganz normal an einer öffentlichen Stelle. Als er zu seinem Auto zurückkehrte, fand er ein Ticket an der Scheibe. Darin wurde ihm vorgeworfen, falsch geparkt zu haben. Eine Firma forderte von ihm eine Zahlung in Höhe von 39,90 Euro.

Um die Summe schnell zu begleichen, war auf dem Zettel ein QR-Code aufgedruckt. Der Fahrer hätte diesen einfach mit dem Handy scannen müssen, um das Geld zu überweisen. Doch genau hier liegt der Trick: Im öffentlichen Raum dürfen nur die offiziellen Ordnungsbehörden der Stadt oder des Kreises Strafzettel ausstellen. Private Firmen haben dort keine Befugnis.

Die Polizei geht deshalb von einem Betrug aus. Wer solche Zettel an seinem Wagen findet, sollte auf keinen Fall zahlen. Private Firmen dürfen Forderungen nur auf Privatgrundstücken stellen, zum Beispiel auf Supermarkt-Parkplätzen, sofern dort entsprechende Schilder stehen. Im öffentlichen Verkehrsraum sind solche Forderungen wertlos.

Die Beamten warnen davor, QR-Codes von unbekannten Absendern einfach zu scannen. Im Zweifel sollten Autofahrer lieber direkt bei der zuständigen Behörde anrufen und nachfragen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Lippe – zur Originalmeldung

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