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Leinfelden-Echterdingen feiert Richtfest für neue Energiezentrale

Copyright und Urheber siehe Leinfelden-Echterdingen

In der Historischen Mitte von Echterdingen wächst ein neues Heizwerk. Die Stadt will damit die Gebäude im Zentrum klimafreundlich beheizen.

Ein wichtiger Schritt ist geschafft: In Leinfelden-Echterdingen (Baden-Württemberg) wurde das Richtfest für die neue Energiezentrale in der Historischen Mitte gefeiert. Oberbürgermeister Otto Ruppaner und Stadtwerke-Chef Peter Friedrich standen dabei gemeinsam mit den Baupartnern auf der Baustelle. Das Gebäude nimmt nun Gestalt an und soll künftig das Herzstück eines modernen Wärmenetzes werden.

Das Ziel ist klar: Städtische Gebäude in der Ortsmitte von Echterdingen sowie private Hausbesitzer sollen in Zukunft mit Wärme versorgt werden, die ohne fossile Brennstoffe auskommt. Das Projekt läuft nach Plan, was bei dieser Größe laut Oberbürgermeister alles andere als selbstverständlich ist.

Technisch setzt die Stadt auf einen Mix aus verschiedenen Quellen. Etwa 75 Prozent der Wärme sollen CO₂-frei erzeugt werden. Dafür kommen Wärmepumpen zum Einsatz, die die Umgebungsluft, die Erdwärme (Geothermie) und Solarthermie nutzen. Damit die Versorgung immer sicher ist, gibt es zusätzlich ein Gas-Blockheizkraftwerk als Backup.

Insgesamt kostet der Bau der Energiezentrale schätzungsweise 7,5 Millionen Euro. Die Stadt muss jedoch kein eigenes Geld investieren, da sie rund 3,5 Millionen Euro an Fördermitteln erhält. Wenn die Arbeiten weiterhin so gut laufen, könnten die Kosten am Ende sogar niedriger ausfallen als berechnet.

Nach der Fertigstellung wird die Anlage als Vorbild für eine moderne Wärmeversorgung in historischen Ortskernen dienen. Weitere Details zum genauen Fertigstellungstermin liegen bislang nicht vor.

Quelle: Leinfelden-Echterdingen – zur Originalmeldung

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