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Leinfelden-Echterdingen bietet kostenlose Hilfe bei Pflegeanträgen

Copyright und Urheber siehe Leinfelden-Echterdingen

Wenn Angehörige plötzlich pflegen müssen, ist das oft stressig. Die Stadt hilft nun dabei, den richtigen Pflegegrad zu beantragen.

Wenn ein Familienmitglied plötzlich pflegebedürftig wird, gerät das ganze Leben durcheinander. Die Angehörigen müssen dann schnell viele Dinge organisieren. Das Wichtigste ist meistens, einen Pflegegrad zu beantragen, damit man finanzielle Unterstützung bekommt.

Der offizielle Weg führt über die eigene Kranken- oder Pflegekasse. Viele erledigen das mittlerweile online, was oft schneller geht. Die Stadt warnt jedoch vor privaten Anbietern im Internet. Oft tauchen bei der Suche Firmen auf, die Geld verlangen, um beim Antrag zu helfen. Solche kostenpflichtigen Dienste sind nicht nötig.

Wer Unterstützung braucht, kann sich an den Pflegestützpunkt in Leinfelden-Echterdingen (Baden-Württemberg) wenden. Dort gibt es eine neutrale Beratung, die nichts kostet. Die Experten helfen dabei, den Antrag richtig auszufüllen und erklären, wie das Verfahren genau abläuft. Außerdem bereiten sie die Betroffenen auf den Besuch des Medizinischen Dienstes vor, der die Pflegebedürftigkeit prüft.

Neben dem Papierkram gibt es dort auch Infos zu regionalen Hilfsangeboten und Leistungen der Pflegeversicherung. Die Beratung kann auf verschiedene Arten stattfinden: Man kann anrufen, einen Termin vor Ort vereinbaren oder ein Videogespräch führen. Wenn es nicht anders geht, kommen die Berater auch zu einem Hausbesuch vorbei.

Ansprechpartnerinnen im Pflegestützpunkt sind Sabine Schmitz unter der Telefonnummer 0711/1600-251 und Nadja Hefele unter 0711/1600-229. Alternativ können Fragen per E-Mail an [email protected] geschickt werden.

Quelle: Leinfelden-Echterdingen – zur Originalmeldung

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