Leinefelde-Worbis zeigt Weg zur Gartenschau 2036
In Leinefelde-Worbis (Landkreis Eichsfeld, Thüringen) wurde am 20. August ein Workshop für Kommunen abgehalten. Insgesamt 13 Teilnehmer aus vier verschiedenen Thüringer Orten wollten wissen, wie aus einer ersten Idee eine echte Landesgartenschau wird. Ziel ist es, die Bewerbungen für die Gartenschau im Jahr 2036 vorzubereiten.
Karsten Hain vom Fachverband Garten, Landschafts- und Sportplatzbau begrüßte die Gäste im sogenannten GALABAU-Treff. Danach erklärte Silvio Michael, der Geschäftsführer der Fördergesellschaft Landesgartenschauen (FöGes), den genauen Ablauf. Er erläuterte, wie man zuerst den politischen Beschluss fasst, eine Machbarkeitsstudie erstellt und schließlich die Bewerbung einreicht. Ein wichtiger Punkt waren dabei die Fördergelder vom Land und vom Bund sowie die Zusammenarbeit mit den Ministerien.
Die Teilnehmer konnten direkt sehen, was eine solche Schau bewirkt. In der Leinefelder Südstadt wurden zum Beispiel alte Garagenflächen komplett umgebaut. Dort gibt es jetzt neue Ausstellungsflächen und Plätze für die Menschen. Bei einem Rundgang durch acht Schaugärten lernten die Gäste zudem, wie man Pflanzen wählt, die besser mit dem Klima zurechtkommen, wie man die Artenvielfalt fördert und Materialien wiederverwendet.
Die FöGes unterstützt interessierte Kommunen weiterhin bei allen fachlichen und organisatorischen Fragen, damit die Planung für 2036 reibungslos läuft.